„Herr Klejbor, wie schaffen Sie es, dass Ihre Mitarbeiter sich mit Ihrem Unternehmen wirklich identifizieren und sich damit verbunden fühlen?“

Diese Frage höre ich häufiger von Teilnehmern in meinen Vorträgen und Seminaren zur strategischen Unternehmensführung und Mitarbeiterentwicklung.

Meist antworte ich mit einer Gegenfrage:
„Wie viel Zeit investieren Sie pro Monat in Ihre Mitarbeiter? Aber bitte systematisiert und prozessgesteuert?“

Die Antworten sind meist sehr vage: von „Gelegentlich“ bis zu „Je nach Anlass“, oder „Wenn mal was kommuniziert werden muss“, ist Alles dabei.

Nachfolgend haben wir für Sie vier Empfehlungen zum Aufbau und Entwicklung einer Kommunikations-Kultur aufgeführt:

1.

EMPFEHLUNG NR. 1 = REGELMÄSSIGER RHYTHMUS

Ich empfehle jedem Unternehmer sein Team in einem regelmäßigen Rhythmus zu informieren. Dieser Rhythmus sollte im Führungskreis besprochen und beschlossen werden. Und anschließend mindestens einmal im Jahr, am besten bei der Jahreszielplanung, neu vereinbart werden.

Bei uns im Unternehmen finden die Monats-Analyse-Besprechungen im erweiterten Führungskreis am ersten Freitag im Monat statt. Darin stellen die verantwortlichen Führungskräfte und die Projekt-Eigner die Ergebnisse aus dem vergangenen Monat vor.

2.

EMPFEHLUNG NR. 2 = IN DER KÜRZE LIEGT DIE WÜRZE

Bitte ersparen Sie sich und Ihrem Team lange theoretische Phrasen von dem Vortragenden. Das langweilt nicht nur, sondern tötet auch jeden Anflug von Motivation direkt im Keim. Inspirierendes Vortragen muss gelernt und trainiert werden. Aber auch der Laie, kann 5-10 Minuten aus seinem Leistungsbereich berichten.

Daher planen Sie für eine Monats-Besprechung maximal 1,5 Stunden ein. Und lassen Sie die Vortragenden nicht länger als 15 min berichten. Das gilt übrigens auch für Sie als Chef. So bleiben die Inhalte knackig, würzig und inspirierend.

3.

EMPFEHLUNG NR. 3 = DER MITARBEITER MUSS NICHT, SONDERN KANN

Hängen Sie die Informationen aus der Monats-Besprechung an den Memoboards in Ihrem Unternehmen aus. Ihre Mitarbeiter müssen sich nicht informieren, aber Sie als Entscheider sollten die Voraussetzungen dafür schaffen, dass jeder sich informieren kann.

So steigern Sie auch die Lust und das Interesse, vielleicht mal selber an einer Monatsbesprechung teilzunehmen.

4.

EMPFEHLUNG NR. 4 = INSPIRIEREN, GEHT VOR INFORMIEREN

Der Sinn und das Ziel einer Monatsbesprechung ist natürlich die Information über die Ergebnisse des vorherigen Monats und das, was im neuen Monat ansteht.

Aber Ihre Mitarbeiter vergessen, was Sie von Ihnen gehört haben. Das ist völlig normal.

Aber Ihre Mitarbeiter vergessen nie, wie Sie sich bei Ihnen gefühlt haben.

Daher konzentrieren Sie sich in Ihren Inhalten zur Präsentation nicht nur auf die Inhalte, sondern auch auf die Motivation und Inspiration.

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