Unterschiedlicher können die ICHs in uns nicht sein.

Kennen Sie das? Sie sitzen auf der Couch, genießen gerade ein paar knusprige Chips und sehen eine Werbung im TV. Plötzlich erwacht irgendwas in Ihnen. Ausgelöst durch die Bilder im Werbespot.

Sie stehen auf, stellen sich vor den Spiegel und erschrecken. „Wie sehe ich denn aus? Nein, ich habe nicht nur ein paar Pfündchen zu viel auf den Rippen, sondern ich bin FETT!“

JETZT IST´s VORBEI

Das muss sich ändern. Sie beschließen: „Jetzt ist´s vorbei. So geht es nicht weiter! Ich muss etwas für meine Gesundheit tun.“ Sie gehen voller Motivation an den Süßigkeiten-Schrank und eliminieren die Kalorien-Sünden. Nein, nicht in den Mülleimer, sondern Sie schnappen sich direkt einen riesigen blauen Müllsack. Die Chips weg, die Weingummis weg, die letzten Plätzchen von Weihnachten auch weg.

Dann geht’s an den Kleiderschrank: Laufhose, Lauf-Shirt und Lauf-Schuhe. Direkt anziehen und loslaufen. Boah, ganz schön anstrengend. Aber mit den Worten „jeder Anfang ist schwer“ hieven Sie sich selber über diese mentale Hürde. Und nach 30 min Jogging erwartet Sie die heiße Dusche.

IHRE NEUEN DREI FREUNDE: WASSER, TEE & OBST

Am nächsten Morgen eine Stunde früher aufstehen, um vor der Arbeit noch laufen zu gehen. Aber Sie schaffen das! Sie sind ja voller Elan und wollen ja schließlich auch die fünf Kilo runterbekommen. Kaffee und Toast, tauschen Sie gegen stilles Wasser, Tee und Obst. Und abends geht´s direkt noch einmal auf der Jogging-Strecke. Die Energien müssen schließlich raus.

Am nächsten Tag dann der nächste Besuch auf der Waage. Schon 1,5 Kilo runter. Wahnsinn! Sie geben noch einmal Alles. Sogar die leckere, selbstgebackene Lieblingstorte Ihrer Kollegin lassen Sie stehen. Wenn auch wirklich sehr schweren Herzens. Wasser, Tee und Obst. Das sind Ihre neuen Freunde. Und Sie werden es Allen beweisen. Sie werden Ihr Zielgewicht erreichen. Abends, trotz sehr schmerzhaftem Muskelkater und Gelenkschmerzen, ziehen Sie dran: 30 min laufen. Gegen die Schmerzen hilft nur Bewegung, hören Sie noch Ihren Sportlehrer aus der Schulzeit rufen.

So geht’s einige Tage weiter. Doch eines morgens, werden Sie wach und irgendwas in Ihnen lässt Sie nicht sofort freudestrahlend aufspringen und loslaufen. Sie ziehen die Jalousie hoch und siehe da: es regnet.

DER REGEN SPÜLT DIE SELBST-MOTIVATION WEG

Ihr Knie schmerz, aber Sie schleppen sich auf die Waage. Und Sie erschrecken und erstarren! Denn was ist passiert? NICHTS! Kein Gramm weiter abgenommen und das schon seit drei Tagen. Sie haben keinen Bock mehr. Ihr Hund guckt Sie nicht mit wedelndem Schwanz an, sondern hat sich bei dem Sau-Wetter in die Zimmerecke verkrochen.

Was tun Sie? Sie gehen wieder ins warme, kuschelige Bett und schlafen, statt sich zu bewegen.

Das kennen wir doch Alle, oder?

DIE URSACHE

Dieser Mensch hat seine beiden Rollen nicht ausgewogen beachtet. Die beiden Rollen heißen:

  • Das Dynamische-ICH
  • Das Gemütliche-ICH.

 

Beide Rollen könnten unterschiedlicher nicht sein. Jede Rolle hat ganz eigene Bedürfnisse. Ganz eigene Sehnsüchte. Und ganz eigene Angewohnheiten, die erfüllt werden wollen und müssen.

Wenn wir unser Dynamisches-Ich ausleben und voller Disziplin und Konsequenz nur so durch´s Leben fliegen, dann fehlt das Geborgene, das Behagliche, das Gemütliche. Erst Recht, wenn wir das Essen nicht nur als sattmachende Handlung, sondern als Genuss empfinden.

UNSER ERFOLGSIMPULS

Leben Sie bewusste Ausgewogenheit, gerade in besonderen Lebensphasen, wie in der Frühjahrs-Fitness-Phase.

Wie Sie das schaffen? Mit der 5+2 Tage-Formel

Fünf Tage in der Woche leben Sie das Dynamische-Ich und an zwei Tagen der Woche das Gemütliche-Ich. Wenn Sie sich dann vornehmen, an Werktagen sind Sie dynamisch und verfallen dann Mittwochabend, aufgrund des Arbeitsstresses in ein Gemütliches-Muster zurück, dann genießen Sie diesen Abend zum Auftanken.

Dafür werden Sie dann aber einen Tag am Wochenende nicht „cheaten“. Ein Cheat-Day ist der Tag an dem wir das Gemütliche-Ich ausleben.

Und wenn irgendwie die Welt über Sie zusammenbricht, was spricht dann dagegen, wenn Sie aus der 5+2 eine 4+3-Formel ableiten. Es ist ja Ihr Leben. Seien Sie liebevoll und geduldig mit sich selbst.

GLÜCKLICH STERBEN

Ein abschließender Tipp: Ich möchte glücklich sterben. Ich weiß nicht, wann ich dran bin. Aber seitdem ich mir das zum Ziel gesetzt habe, fällt es mir deutlich einfacher und leichter, herausfordernde Lebensphase mit Gelassenheit und Freude zu begegnen.

Damit wir uns richtig verstehen: Ich meine damit nicht, dass mir die Dinge und Ereignisse weniger wichtig sind, sondern ich gehe diese Punkte entschlossener und konzentrierter an. Und mir und meinem Wohlbefinden tut es unglaublich gut. Von daher halte ich an dieser persönlichen Strategie fest. Weil ich es mir selber wert bin und ich es mir selber ermögliche.

Und wenn ich das kann, dann schaffen Sie das auch. 100%ig!!!

Blog-Bild_Wowlie

Sie haben Fragen, Wünsche oder Anregungen? Dann her damit, wir freuen uns darauf.
Bitte senden Sie uns eine eMail an:  info@MarcKlejbor.de

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Mehr

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close